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Guter Impuls

Wirkgeschichten: Wenn Markenpositionierung Gemeinden verbindet.

Design / Haltung / Kommunikation / Marke / Transformation

Die Autorin

Wirkgeschichten: Wenn Markenpositionierung Gemeinden verbindet.

Aus dem Herzen der Markenarbeit.

Die Zusammenarbeit mit Sozialträgern und Kirchen gehört zu den bereicherndsten Erfahrungen, die ich als Markenstrategin machen durfte. Es sind diese Projekte, die nicht nur meine berufliche Leidenschaft für Haltung und Wirkung nähren, sondern auch meine Seele berühren. Bei jedem Schritt spürt man: Hier entsteht etwas wahrhaft Gutes. Von diesem beflügelnden Prozess möchte ich dir heute erzählen – als Einblick in unsere Markenpositionierungsarbeit und als herzliche Einladung, mit uns ins Gespräch zu kommen, damit auch du ähnlich wirkungsvolle Markenentwicklungen erleben kannst.


Von Gemeinden zu WirkLichtern.

Heute möchte ich ein besonderes Markenpositionierungsprojekt mit dir teilen: Wie aus fünf einzelnen Gemeinden eine strahlende Gemeinschaft wurde. Und ja – du hast im Titel richtig gelesen: Ich spreche von „WirkLichtern“.
WirkLichter sind Menschen, die durch ihre Präsenz etwas bewirken. Sie strahlen von innen heraus, schaffen Vertrauen und gestalten Räume, in denen Begegnung und Entwicklung möglich werden. Sie wirken auf sich selbst und auf andere – authentisch, bewusst und mit einer Haltung, die verbindet. Es sind Menschen, deren Verständnis und Engagement Gutes entstehen lassen. Menschen, die Orientierung geben, Potenziale sichtbar machen und Gemeinschaft stärken. Solche Menschen strategisch zu begleiten und in ihrer Wirkung zu unterstützen, ist für mich weit mehr als ein Auftrag – es ist eine echte Herzensangelegenheit.

Im Herbst 2025 durften wir als GuteBotschafter ein außergewöhnliches Markenpositionierungsprojekt begleiten: Fünf eigenständige Kirchengemeinden wollten zu einer neuen, gemeinsamen Gemeinschaft zusammenwachsen. Eine spannende und zugleich herausfordernde Markenaufgabe! Denn anders als bei Unternehmen begleiteten wir hier nicht eine einzige Organisation, sondern fünf verschiedene Gemeinden mit ihren ganz eigenen Markengeschichten, Traditionen und vielfältigen Stakeholdern.


Das Besondere bewahren, das Gemeinsame stärken.

Die Ausgangssituation war so herausfordernd wie inspirierend für die Markenpositionierung: Jede der fünf Gemeinden brachte ein eigenes, starkes Erscheinungsbild mit. Jede besaß eine wunderbare, unverwechselbare Markenidentität. Unsere strategische Aufgabe? Das Besondere jeder einzelnen Marke zu bewahren und gleichzeitig das große Gemeinsame herauszuarbeiten – die Essenz dessen in eine neue, kraftvolle Markenpositionierung zu gießen, in der sich alle fünf Gemeinden gleichermaßen wiederfinden konnten.

Mit unserem Positionierungsdesignkompass und einer Reihe intensiver Markenworkshops erarbeiteten wir in enger, vertrauensvoller Partnerschaft ein tiefes Gespür für das, was markentechnisch besonders und relevant war. Mit jedem strategischen Gespräch, jeder gemeinsamen Positionierungsarbeit lernten wir die Menschen hinter den Marken kennen – ihre Markenwerte, ihre Herausforderungen, ihre Visionen. Für dieses Vertrauen in unsere Markenexpertise bin ich bis heute zutiefst dankbar.

"Ihr habt uns verstanden" – Mehr als nur Worte.

Am Ende der Workshopreihe zogen wir uns zurück in unsere Fokuszeit für die Markenpositionierung. In dieser Phase verdichteten wir all die gesammelten Markeneindrücke und -erkenntnisse zu einer kristallklaren Positionierungsstrategie. Wir brachten von außen auf den Punkt, was im Inneren der Gemeinden bereits als Markenkern zu keimen begann. Als wir unsere strategischen Ergebnisse präsentierten, geschah etwas Magisches: "Ihr habt uns verstanden," sagten sie. Worte, die wie Balsam für jeden Markenstrategen wirken. Es sind genau diese Momente, für die wir in der Markenarbeit brennen.


Licht als verbindendes Element.

Der strategische Kern der neu fusionierten Gemeindemarke kristallisierte sich bald heraus: Licht.
Du kennst sie bestimmt auch – diese besonderen Marken, die allein durch ihre Präsenz einen Raum erhellen. Marken, die Wärme ausstrahlen, sobald sie wahrgenommen werden. Marken, von denen eine Aura auszugehen scheint... ein Leuchten, ein Strahlen, das andere in ihren Bann zieht. Von solchen Potenzialen hatten wir mehrere am Tisch – Vertreter der fünf Gemeinden, jeder ein Marken-Lichtpunkt auf seine Weise.

Stell dir vor: Jede dieser Gemeindemarken bildet einen Lichtpunkt auf der Positionierungslandkarte. Zusammengebündelt entsteht aus diesen einzelnen Markenlichtern ein größerer, hellerer Markenstern – weiter sichtbar, strahlkräftiger als jede einzelne Marke für sich allein.
Dieser neue, große Markenstern leuchtet nicht nur nach innen, sondern wird auf der Markenlandkarte selbst zu einem Orientierungspunkt. Er zieht weitere kleine Marken an, inspiriert sie, sich ebenfalls zu verbinden, Teil eines größeren Markenganzen zu werden.
So wächst aus einzelnen Gemeindeidentitäten ein lebendiges Netzwerk aus Strahlkraft – getragen von Einheit in der Positionierung, Vielfalt in der Ausdrucksform und gemeinsamer Markenausstrahlung.


Die Entfaltung der Lichtgemeinde.

Und so wurde unsere Positionierungsstrategie zum Leben erweckt: "Evangelische Lichtgemeinde. Gottes Liebe wirkt." Jedes einzelne Gemeindemitglied wird zum "WirkLicht" der neuen Gemeinde– ein wunderschönes strategisches Bild, das Markenkraft und Markenverbundenheit gleichermaßen ausdrückt.

Ich bin unendlich dankbar, diesen Markenpositionierungsprozess gemeinsam mit Daniel durchlaufen zu haben. David erschuf anschließend ein atemberaubendes Design, und gemeinsam mit unserem gesamten Team bei den GutenBotschaftern verwandelten wir die Positionierungsstrategie in etwas wahrhaft Besonderes. Manchmal braucht es einen strategischen Impuls, um eine Marke neu auszurichten. Manchmal genügt ein erster Schritt in der Positionierung, um neue Perspektiven zu eröffnen.

Und manchmal braucht es den Mut, über bestehende Strukturen hinauszudenken und aus einzelnen Gemeinden eine gemeinsame Marke zu entwickeln – damit aus Vielfalt eine starke Identität entsteht und Menschen zu WirkLichtern werden können.