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Guter Impuls

Wir sprechen es aus: So verändert KI unsere Arbeit! 

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Wir sprechen es aus: So verändert KI unsere Arbeit! 

Ist das noch authentisch, oder schon KI? Hinter dieser Frage steckt mehr als Technik. Sie zielt auf Vertrauen. Auf Haltung. Auf die Art, wie wir arbeiten. Und sie trifft Agenturen mitten ins Herz: Beschleunigen wir nur Prozesse – oder verändern wir, was Qualität bedeutet?

Wir sagen: Lasst uns darüber offen sprechen. Denn fast jede Agentur arbeitet inzwischen „irgendwie“ mit KI, viele versprechen schnellere, bessere Ergebnisse. Gleichzeitig hören wir von Kundenseite immer öfter: „Ist das KI?“ Wer genau hinhört, merkt: Gemeint ist nicht nur der Produktionsweg. Gemeint ist die Sorge, ob etwas echt ist, ob ein eigener Impuls drinsteckt, ob es anschlussfähig an echtes Leben bleibt. Kann diese Sorge berechtigt sein? Ja. Muss sie es? Nein. Es hängt an den Menschen, die KI einsetzen – an ihrer Haltung, an ihren Maßstäben, daran, wie sie Ergebnis und Prozess verantworten. KI darf nicht als Autopilot eingesetzt werden. Sie ist ein Werkzeugkasten, der viel verspricht. Die eigentliche Frage lautet: Was steckt wirklich drin, wenn man ihn ernsthaft nutzen möchte?

Wir wollten es genau wissen. Also sind Andi, Christian, Celin, Linda, Philip, Lukas und ich vier Tage pro Woche über drei Monate und etwa 500 Mails tief eingestiegen: in die Decaid Academy, Ausbildung zum Creative Technologist. Wir sind Mediengestalter, Webdesigner, Berater, Designer – und entsprechend viele Perspektiven haben wir auf das Thema mitgebracht.

Was leistet KI? Wo ist sie Schall und Rauch? Was taugt im Alltag, was bleibt Experiment? Welche rechtlichen Leitplanken gelten, welche Risiken müssen wir adressieren?

Unser Fazit in einem Satz: KI zeigt ihren Wert erst, wenn man sie mit Haltung, Kriterien und Verantwortung verbindet.
Genau das öffnen wir jetzt: In den nächsten Tagen geben wir auf Instagram Einblick in unsere Abschlussarbeiten und Erkenntnisse. Wir erzählen, was wir gelernt haben, von unseren Errungenschaften, aber auch von unseren Niederlagen.

  • Linda und Celin, beide Mediengestalterinnen, sind der Frage nachgegangen, welche Prozessschritte sich entlang einer Corporate-Design-Entwicklung sinnvoll automatisieren lassen, ohne Qualität zu opfern: vom Asset-Setup über Varianten bis zur finalen Ausspielung.
  • Christian hat als waschechter Programmierer mit Vibecoding experimentiert und ausgelotet, wie weit man kreative Systeme programmatisch steuern kann, bevor die Komplexität den Nutzen frisst.
  • Andi hat als Berater untersucht, wie sich Agenturwissen so archivieren und auffindbar machen lässt, dass es im Alltag wirklich trägt – nicht als Ablage, sondern als lebendige Referenz, die Briefings, Entscheidungen und Qualitätssicherung beschleunigt.
  • Lukas und Philip wollten herausfinden, wie leicht sich ohne klassische Bewegtbilderfahrung Ideen in Bewegung bringen lassen. Können Grafikdesigner ihre Ideen nun auch in Bewegung bringen?
  • Und ich habe als Motion Designer verschiedene Workflows auf ihre Praktikabilität getestet: von Stilfindung bis zu Animation und Schnitt.

Seid gespannt. Und erzählt gerne von euren Erfahrungen. Was funktioniert jetzt richtig super – und was sind nur Nebelkerzen?