Internationaler Bund: Echte Aufmerksamkeit für Freiwillige.
Jedes Jahr engagieren sich 100.000 Freiwilligendienstleistende (Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Bundesfreiwilligendienst) in unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft. Öffentlichkeit oder Wertschätzung gibt es dafür selten. Bundesministerin Giffey setzte sich persönlich dafür ein, dass sich daran etwas ändert. Sie beauftragte die Träger von Freiwilligendiensten mit einer Kampagne.
Ausgangslage
Leistungen:
Corporate Design
Kampagnenentwicklung
Markenpositionierung
Mediendesign
Die Kommunikation der Tabea Diakonie verankert den Claim „Was mir gut tut.“ sowohl nach innen als auch nach außen. Im internen Bereich erfolgte eine Bestärkung der Mitarbeitenden hinsichtlich ihrer Motivation, ihres Selbstverständnisses und ihrer Haltung, um den Claim glaubhaft vertreten zu können. Nach außen hin wird die Marke vorrangig über ihre Website als zentrales Kommunikationsmedium transportiert. Diese vermittelt, wie das Motto an verschiedenen Standorten und durch die Angebote erlebbar wird. Ergänzend dazu wurde ein neues Informations-Magazin entwickelt, das sowohl Mitarbeitende als auch Bewohner:innen anspricht. Zudem zieht die markante Fahrzeuggestaltung der ambulanten Diakonie Aufmerksamkeit im Straßenbild auf sich.
Marke
„Für Freiwillige“ ist die Marke, die im Rahmen der Kampagne bei den Guten Botschaftern entwickelt und positioniert wurde. Sie zielt darauf ab, Freiwillige direkter anzusprechen, deren Leistungen wertzuschätzen und sie zur aktiven Teilnahme zu motivieren. Als Ausdruck dieser Wertschätzung entstand die Online-Plattform für-freiwillige.de, welche eine Sammlung von Anerkennungs-Extras in Form einer interaktiven Karte bietet. Sie stärkt die Marke durch die zentrale Bündelung von Unterstützungsangeboten und macht sie technisch zugänglich und erlebbar.
Kommunikation
Im Rahmen der Kommunikationskampagne wurde unter der Leitung des Internationalen Bunds daran gearbeitet, das Bewusstsein für Freiwillige zu stärken und mehr Unterstützung in der Gesellschaft zu generieren. Ziel war es, Greifbares wie Vergünstigungen oder kleine Extras zu schaffen, um die Dankbarkeit und Anerkennung für Freiwillige auszudrücken. Die Verbreitung der Plattform und der betreuten Social-Media-Kanäle durch die Träger und Einrichtungen von Freiwilligendiensten führte zu einer breiten Teilnahme. Bereits rund 1.000 neue Einträge für Extras wurden von Freiwilligen auf der Plattform hinterlassen, und immer mehr Unternehmen schließen sich der Initiative an, sodass die Etablierung eines „Freiwilligen-Preises“ in greifbare Nähe rückt.