Das bekannteste Plakatmotiv gegen die Not in der Welt.

Ungerechtigkeit, Hunger und Armut in der Welt sind Themen, die nicht an Brisanz verlieren und deren Bekämpfung für Brot für die Welt ein Hauptanliegen ist. Seit fast 15 Jahren trägt das Motiv „Weniger ist leer“ zur Bekanntheit und Profilierung der Organisation bei und ist zum Klassiker geworden. Die Guten Botschafter haben das Plakatmotiv entworfen und wurden nun dafür von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. sowie einer 45-köpfigen unabhängigen Expertenjury für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2021 nominiert.

Einfach, prägnant und emotional ansprechend.

Brot für die Welt ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Förderung von Projekten in den Ländern des Südens in enger Zusammenarbeit mit lokalen, oft kirchlichen, Partnerorganisationen. In Deutschland und Europa gehört zu den Aufgaben die Lobby-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit um politische Entscheidungen im Sinne der Armen zu beeinflussen und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebens-und Wirtschaftsweise zu schaffen.

„Im Zentrum der verschiedenen Plakatkampagnen, die wir für Brot für die Welt entwickelt haben stand vor allem die Frage: Wie kann das Anliegen von Brot für die Welt so dargestellt werden, dass Aufmerksamkeit für die Anliegen erzeugt wird, Spenden generiert werden und gleichzeitig langfristig auf das Markenkonto dieser weit über kirchliche Kreise hinaus bekannten Marke eingezahlt wird?“, so Wolfram Heidenreich, Gründer und Geschäftsführer der Guten Botschafter. Das Motiv „Weniger ist leer“ hat das Anliegen von Brot für die Welt für eine gerechtere Welt so prägnant auf den Punkt gebracht, dass es zu einem Klassiker geworden ist und seit fast 15 Jahren zur Bekanntheit und Profilierung für Brot für die Welt beiträgt.

„Weniger ist mehr“ wird zum geflügelten Wort.

Ungerechtigkeit, Hunger und Armut in der Welt sind Themen, die nicht an Brisanz verlieren und deren Bekämpfung für Brot für die Welt ein Hauptanliegen ist. Um auf die Thematik aufmerksam zu machen wurde die Plakatkampagne „Weniger ist leer“ konzipiert. Das Markenbild von „Brot für die Welt“ mit dem markanten orangeroten „o“ war Basis für die Bildidee – eine Tonschüssel gefüllt mit einigen wenigen Reiskörnern. Die bekannte Wortmarke von „Brot für die Welt“ wird so, statt der stereotypen Bilder von Menschen aus der dritten Welt, zentrales Motiv.

Der Ausspruch „Weniger ist mehr“ ist ein Oxymoron, das zum geflügelten Wort geworden ist. Die Headline „Weniger ist leer“ knüpft an die Bekanntheit dieses Zitates an und gibt dem Satz im Zusammenhang mit dem Thema des Hungers in der Welt eine ganz neue Bedeutung. Beides, sowohl Bildmotiv als auch Headline sind Zitate, die auf den zweiten Blick, durch geringfügige Veränderungen die Irritation auslösen, die zum Nachdenken über das Thema führt.

Geht ins Herz. Bleibt im Kopf.

Das Motiv löst Bilder und Geschichten in den Köpfen der Betrachter aus. Es führt unmittelbar zu eine emotionalen Auseinandersetzung und zu weiteren Assoziationen. Die Einfachheit des Motivs, seiner Botschaft und die unmittelbare Auseinandersetzung damit, führt interessanterweise dazu, dass viele Menschen sich genau erinnern können, wann und wo ihnen das Motiv zum ersten Mal begegnet ist. Der Aha-Effekt, den das Motiv auslöst setzt sich offenbar tief in den Betrachtern fest.

Eine der faszinierendsten deutschen Marken.

Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts IRES zählt Brot für die Welt, wesentlich auch dank des Motives „Weniger ist leer“, zu den drei faszinierendsten deutschen Marken. Umfragen ergeben, dass nahezu jeder das Motiv und seine Botschaft kennt. Bei dem Stichwort „Brot für die Welt“ kommt in der Regel „Weniger ist leer“. Die Beliebtheit des Motivs hat die Plakatbroker veranlasst, es immer wieder für das sogenannte „Lücken kleben“ abzufragen. Deshalb wurden über Jahre Werbearme Zeiten mit diesem Motiv überbrückt. Das Motiv hat über die Jahre vielfältige Preise und Auszeichnungen gewonnen und wurde vielfach publiziert. In Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien wird es als Beispiel verwendet.